Von der Ernährung für Katzen- und Hundebabies

Dies ist kein Clickbait, sondern es geht tatsächlich um Katzenbabys, bzw. deren Ernährung. Und natürlich auch um die Nahrung von Welpen. Tierbabys geht ja immer. Gibt sogar ganze Fernsehsendungen dazu. Bei Wildtieren in menschlicher Obhut finden das übrigens immer alle herrlich normal, dass diese artgerecht ernährt werden und die Tierpflegerinnen und -pfleger machen sich da oft richtig Mühe. Hier Heuschrecken, da Plankton, dort Obst im Beschäftigungssack. Wenn man mal ein bisschen fernsieht, begegnet einem BARF quasi ständig, denn auch diese Tiere werden biologisch, artgerecht und roh ernährt. Und sobald der Säugetiernachwuchs nicht mehr nur bei Mama frisst, bekommt er im Prinzip das Selbe wie die Großen.

Bei unseren Katzen und Hunden sollte eigentlich das Gleiche gelten: Muttis Milchbar hat geschlossen und die kleinen, tapsigen, putzigen (huch, Konzentration…) Tierchen wollen etwas anderes zwischen die Kauleisten bekommen. Was gibt es da besseren als erstmal ein Stück Fleisch? Nach und nach gewöhnen wir die Kleinsten an unterschiedliche Nahrungsmittel – damit der Prozess der „oralen Toleranz“ ablaufen kann, und der Körper lernt, dass auch die Nahrungsmittel seine Freunde sind und nicht durch Unverträglichkeiten oder Allergien abgewehrt werden müssen (wie so oft haben hierzu sehr schlaue Menschen sehr schlaue Dinge geschrieben, daher der Verweis auf die unten stehenden Links zum Thema). Züchter die hier entsprechend vorgehen, können so die Kleinsten vor Allergien bewahren usw. (auch hier ist eine Beratung gerne möglich)

Meistens jedoch kommen die Kleinen in ihr neues Zuhause, wenn sie schon eine Weile mehr als nur Muttermilch zu sich nehmen. Dann stellt sich uns Menschen zum Einen die Frage, was der vierbeinige Nachwuchs in Zukunft zu fressen bekommt und zum anderen, wann man damit anfängt. Ich persönlich finde es gut, wenn zum Umzugsstress nicht sofort noch eine Futterumstellung dazu kommt. 

Wenn das Katzenkind nun also fertiges Futter gewöhnt ist, kann man das noch ein paar Tage geben. Kleine Katzen und auch Welpen dann umzustellen ist recht unproblematisch und auch der Futterplan ist kein Hexenwerk – schließlich kriegen auch die Jüngsten de facto nichts anderes als die erwachsenen Tiere. Nur mehr (in Realtion zu ihrem Gewicht) und bei manchen Sachen, wie z.B. dem Anteil des Pansens, kann man ein bisschen an den Stellschrauben drehen. Doch gibt es ja auch in der Natur kein extra Beutetier, das ausschließlich für den Nachwuchs vorgesehen ist, warum sollte es dann in einem BARF Napf anders aussehen? Man (bzw. wir Ernährungsberater) muss allerdings häufiger Nachrechnen, damit die FutterMENGEN dem aktuellen Wachstum entsprechend stimmen, und wachsen tun die Kleinen rasant. Die FutterZUSAMMENSETZUNG bleibt dabei eigentlich konstant, nur das nach und nach bei Neubarfern eine schöne Routine entsteht, die ganz nach dem Motto #entspanntesfüttern für alle Beteiligten angenehm ist. 

Wenn wir Menschen uns Sorgen, ob unsere Tiere alles Nötige bekommen, dann ist schon viel gewonnen.  Gerade in der ersten Zeit mit dem Welpen oder Katzenbaby ist es wichtig, auf ausgewogene und gesunde Nahrung zu achten. Das können wir gerne gemeinsam in Angriff nehmen. Wer sich nicht alleine an das Selbermacher-Futter herantraut, ist ja hier auf dieser Seite richtig. Ich als Ernährungsberaterin übernehme gerne das Rechnen und Grübeln und gebe Tipps und beantworte Fragen, auch schon im Vorfeld. Die Entscheidung das Katzenbaby oder den Welpen zu BARFen kann ich Ihnen nur wärmstens an Herz legen. Und mit meinen „Superpaketen“ sind die Kleinen von Anfang an bis nach dem zweiten Geburtstag bestens versorgt. 

 

Wer par tout nicht roh füttern mag oder kann, sollte zumindest ein möglichst gutes Futter für seinen Liebling aussuchen – ein ganz allgemein gehaltenes Futtergespräch können wir auch gerne ausmachen, schauen Sie einfach unter Napf & Schüssel

p.s. ich habe mich dazu entschieden meinen Blog positiv zu halten und meine Sicht der Dinge darzulegen. Ich halte es da schlicht und ehrlich aber ich verhalte mich nicht zu manchen Vorurteilen, die z.B. online gegenüber dem BARFen von Welpen kursieren. Wir können da gerne im direkten Austausch drüber sprechen, aber in diesen Posts wird das nicht stattfinden.

Eine durchdachte Ernährung ist ein großer Teil der Verantwortung, die wir als Tierhalter übernehmen. Von Anfang an.
Grundprinzip
bei roh&munter
Die Fotos sind wie immer von unsplash, pexel und co. und a) nicht von mir aber b) lizensfrei nutzbar. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.